Vanessa Zenklusen

Geboren am 23. April 1994
Wohnhaft in Hallau (Kanton Schaffhausen)
Erlernter Beruf: Lackiererin
Aktueller Beruf: Leiterin Fahrzeugaufbereitung

Neben dem Motorsport arbeite ich 100% als Leiterin der Fahrzeugaufbereitung im Auto Zentrum West, Abtwil / St. Gallen und bin darum mit schnellen Autos (u.a. Lotus und Maserati) bestens vertraut.

Resultate 2019

1. Rang – Bergrennen Les Rangiers (CH)
2. Rang – Slalom Ambri (CH)
2. Rang – Slalom Drognens (CH)
2. Rang – Bergrennen Les Paccots (CH)
2. Rang – Bergrennen Gurnigel (CH)
2. Rang – Bergrennen Oberhallau (CH)
3. Rang – Slalom Frauenfeld (CH)
3. Rang – Slalom Bière (CH)
3. Rang – Bergrennen Hemberg (CH)
4. Rang – Slalom Interlaken (CH)
4. Rang – Slalom Bure (CH)
4. Rang – Bergrennen Ayent-Anzère (CH)

Resultate 2018

1. Rang – Slalom Drognens (CH)
1. Rang – Bergslalom Eichenberg (AT)
2. Rang – Bergrennen Les Rangiers (CH)
2. Rang – Bergrennen Oberhallau (CH)
2. Rang – Bergrennen Gurnigel (CH)
2. Rang – Bergrennen Les Paccots (CH)
3. Rang – Bergrennen Ayent-Anzère (CH)
3. Rang – Slalom Ambri (CH)
4. Rang – Bergrennen Reitnau (CH)
7. Rang – Bergrennen Hemberg (CH)

Resultate 2017

1. Rang – Bergrennen Gurnigel (CH)
1. Rang – Bergrennen Les Rangiers (CH)
1. Rang – Slalom Ambri (CH)
3. Rang – Slalom Frauenfeld (CH)
3. Rang – Bergrennen Ayent-Anzère (CH)
7. Rang – Bergrennen Oberhallau (CH)
8. Rang – Slalom Bure (CH)
8. Rang – Bergrennen Hemberg (CH)
9. Rang – Bergrennen Reitnau (CH)
13. Rang – Bergrennen Mickhausen (DE)

Resultate 2016

1. Rang – Slalom Ambri (CH)
2. Rang – Slalom Frauenfeld (CH)
3. Rang – Bergrennen Hemberg (CH)
3. Rang – Bergrennen Les Rangiers (CH)
5. Rang – Bergrennen Ayent-Anzère (CH)
6. Rang – Bergrennen Reitnau (CH)

Presseberichte

Gurnigel: Überraschungen im Regen

TAGESSIEG FÜR AMWEG Bei wechselhafter Witterung feierte Thomas Amweg beim Bergrennen Gurnigel seinen ersten nationalen Tagessieg. Eric Berguerand und Andy Feigenwinter stehen als Schweizer Meister ihrer Kategorien fest.

Roger Schnellmann fand bei den schwierigen Bedingungen die richtige Dosis. Die Belohnung ist der zweite Gesamtrang inmitten der Rennwagen (Fotos Action: Ramon Hänggi).

Bei den Trainingsläufen der Nationalen und dem Rennen der Regionalen zeigte sich das Wetter im Gantrischgebiet am Samstag noch recht freundlich. Wie befürchtet, regnete es am Sonntag teilweise heftig, nur um die Mittagspause herum lichteten sich die dunklen Wolken.

Bei den schwierigen Bedingungen waren Regenreifen über den ganzen Tag somit die bevorzugte Wahl aller Fahrer. Wegen der nasskalten Witterung hielt sich auch das Zuschaueraufkommen in Grenzen – für sein Jubiläum als 50. Nationales Bergrennen hätte der organisierende Verein Bergrennen Gurnigel wahrlich bessere äussere Bedingungen verdient gehabt.

Erstens kommt es anders…
Wie in der Formel 1 oftmals passiert, sorgte die wechselhafte Witterung beim siebten und vorletzten Lauf zur Schweizer Berg-Meisterschaft für einen spannenden Rennverlauf in allen Klassen und Kategorien. Es brachte sogar einen neuen und absolut verdienten Tagessieger hervor, obwohl es nach den drei trockenen Trainingsläufen der Rennsportwagen nach der üblichen Reihenfolge aussah. Mit 1’40,56 lag Eric Berguerand nur wenig über seinem eigenen Streckenrekord, gefolgt von Marcel Steiner (+2,10) und Thomas Amweg (+5,16).

… und zweitens als man denkt
Steiner schwammen die Felle schon im ersten Rennlauf sprichwörtlich davon. Mit seinem LobArt-Sportwagen fand er keinen Grip, zudem war es bei ihm noch deutlich nasser als nach einem Unterbruch bei den später gestarteten grossen Rennwagen. Steiners Vorlage von 2’10,41 unterbot Thomas Amweg im Lola B99/50 prompt um mehr als sechs Sekunden. Mit 2’12,00 blieb Eric Berguerand noch deutlicher zurück, da unerklärliche Elektronikprobleme im zweiten Streckenteil die Schaltung beeinträchtigten. Mit seiner Tourenwagen-Bestzeit in 2’10,98 setzte sich Roger Schnellmann im Mitsubishi zwischen die schnellsten E2-Piloten.

Er packte die grosse Chance. Bei Thomas Amweg und seinem Lola B99/50 F3000 mit Sauber-F1-Spoiler passte am Sonntag im Regen alles.

21 Jahre nach dem letzten Sieg seines Vaters
Bei Regen vermochte sich Steiner im zweiten Durchgang zwar um mehr als zwei Sekunden zu steigern. Nach einem weiteren Unterbruch waren die Verhältnisse für die grossen Rennwagen danach wieder besser. So knallte Amweg mit 2’01,02 die schnellste Einzellaufzeit in die 3735 Meter lange Piste von Dürrbach ins Gurnigelbad. Mit 2’02,76 kam ihm Berguerand mit dem nun gut laufenden Lola FA99-Cosworth am nächsten. In der Addition der beiden Zeiten behielt Amweg mit 4’05,35 klar die Oberhand.

21 Jahre nach seinem Vater Fredy Amweg, der von 1973 bis 1998 am Gurnigel insgesamt 20-mal siegte, verewigte sich nun der Sohn in den Annalen des ältesten Bergrennens der Schweiz. Nach drei Tagessiegen mit historischen Formel-2-Rennwagen beim Arosa-ClassicCar-Bergrennen bedeutet die für den 34-jährigen Aargauer den ersten Gesamtsieg bei einem Lauf zur Schweizer Berg-Meisterschaft. Zurückzuführen ist dies nicht nur auf das unbestrittene Fahrkönnen, sondern auch auf die Cleverness seiner Formel-1-erfahrenen Mechanikercrew.

Thomas Amweg: «Über die zweite Zeit habe ich mich selbst erschrocken. Wir ahnten, dass heute etwas drin liegt. Wir sind in der Abstimmung in eine aggressive Richtung gegangen und haben das Fahrwerk für Regen weich eingestellt. Es gab ja nichts zu verlieren. Das hat sofort funktioniert, nachdem dies im Regen von Anzère noch ganz anders war.»

Unerwartetes Podium (von links): Roger Schnellmann, Tagessieger Thomas Amweg und der neue Schweizer Meister Eric Berguerand (Foto: Peter Wyss).

Berguerand gewinnt die SM 2019 vor Steiner und Faustini
Das überraschende Resultat war nach der jahrelangen Vorherrschaft durch Steiner und Berguerand nicht nur eine willkommene Abwechslung, sondern brachte auf diese Weise auch die Meisterschaftsentscheidung. Trotz der ersten Saisonniederlage steht Eric Berguerand als Schweizer Bergmeister 2019 fest, da Marcel Steiner nun auch im Falle eines Rekordsiegs am nächsten Sonntag in Les Paccots und einem Nuller des 40-jährigen Walliser noch um einen Punkt zurück läge! Steiner ist der Vizemeistertitel ebenso wenig zu nehmen wie Robin Faustini nach dem vierten Platz bei den Rennwagen der dritte SM-Schlussrang.

Dramatik auch bei den Zweiliter-Rennwagen, die Philip Egli im Dallara F393 für sich entschied. Seine zweite deutliche Laufbestzeit nützte Marcel Maurer im Tatuus-Renault nichts mehr, nachdem er sich im ersten Versuch gedreht hatte. Nach dem ersten Lauf noch der schnellste Zweiliterpilot überhaupt, fiel Michel Zemp im Norma-Sportwagen durch eine vom Konkurrenten vor ihm verschmierte Fahrbahn im Gesamtklassement weit zurück. Im Training war er mit 1’49,5 noch der Fünftschnellste unter den 185 nationalen Konkurrenten.

Schwerer Unfall von Bratschi
Bei den Tourenwagen wurde das Duell zwischen Ronnie Bratschi und Roger Schnellmann auf brutale Weise entschieden. Nach einem Kupplungsschaden im Training war Bratschi froh, dass das dritte Training der Gruppe E1 erst am frühen Sonntagmorgen stattfand. Mit 2’06,82 fuhr der Urner bei Nässe eine schier unglaubliche Bestzeit, die fürs Rennen wie im Falle des am Samstag mit 1’56,612 gemessenen Schnellmann einen Vorstoss unter die schnellsten Rennwagen erwarten liess.

Im schnellsten Streckenteil im oberen Waldstück verlor Bratschi seinen Mitsubishi aus noch ungeklärten Gründen aus der Kontrolle («Die Linie stimmte perfekt, als das Auto hinten plötzlich ausbrach»), überschlug sich mehrmals und landete im Wald. Dank der robusten, selbst gebauten Zelle entstieg er dem Wrack unverletzt.

Romeo Nüssli gelang beim ersten SM-Start 2019 gleich ein Top-Resultat. Der Anfang Mai bei einem Unfall in Luxemburg beschädigte Ford Escort war bei Tuner Gabat in Österreich in Reparatur.

Zweiter Gesamtrang an Schnellmann
Ein Rutscher im unteren Wald war für Schnellmann hingegen ein Warnschuss, um etwas Tempo rauszunehmen. Den zweiten Heat nahm die Gruppe E1 als letztes Rennfeld bei deutlich besseren Bedingungen als bei den Rennsportwagen in Angriff, Dabei gelang Schnellmann das Vorhaben, nicht nur Steiner vom Gesamtsiegerpodium zu stossen, sondern auch Berguerand vom zweiten Gesamtrang zu verdrängen.

Stark auch die Leistung von Romeo Nüssli, der im Ford Escort Cosworth auf den fünften Gesamtrang fuhr, und dies trotz Ausfalls des ABS im ersten Rennen seit dem Unfall im Frühjahr in Eschdorf (L). Gérard Nicolas powerte seinen ebenfalls allradgetriebenen Ford Escort Cosworth WRC zum Sieg in der Gruppe IS, in der Vanessa Zenklusen in ihrem Subaru Impreza Type R als Klassenzweite hinter dem Waadtländer und 14. im Gesamtklassement trotz Ladedruckproblemen ebenfalls beeindruckte.

Vanessa Zenklusen liebt die technische Gurnigel-Rennstrecke. Obwohl der Subaru nicht einwandfrei lief, gelang ihr ein Glanzresultat.

Andy Feigenwinter ist praktisch Meister
Ihnen allen stahl aber einer unbemerkt die Show. Andy Feigenwinter liess Röbi Wicki auch trotz Allradantrieb im Mitsubishi Lancer Evo VI keine Chance. Der Reinacher war mit seinem Lotus Exige 430 Cup im Nassen und im Trockenen klar schneller und bliebt so in der Gruppe SuperSerie ungeschlagen.

Roger Schnellmann hätte zwar nach dem vierten Saisonsieg noch theoretische Chancen auf den Meistertitel, verzichtet aber auf die Teilnahme beim letzten Bergrennen in Les Paccots. Der sichere Vizemeisteritel ist nach Bratschis Ausfall eh mehr, als der Fahrlehrer aus Wangen SZ anstrebte. Feigenwinter steht dadurch praktisch als Bergmeister bei den Tourenwagen fest, will dies aber am nächsten Sonntag mit einem weiteren Top-Resultat allen glasklar machen. Wir gratulieren ihm und Eric Berguerand schon mal!

Diebische Freude: Andy Feigenwinter steht als Tourenwagen-Bergmeister fest. Nur Schnellmann hätte noch Titelchancen, nimmt diese aber nicht wahr.

Vanessa: Abenteuer in den Dünen

NEUJAHRSRENNEN Nicht Profirennfahrerinnen wie Simona de Silvestro oder Rahel Frey haben ihren ersten Renneinsatz 2019 bereits hinter sich, sondern die Walliserin Vanessa Zenklusen. Nun raten Sie mal wo…

Vanessa Zenklusen hatte mit dem Mitjet viel Spass. Dessen Rennmotor stammt von Renault.

Nein, Vanessa Zenklusen startete nicht zur Rallye Dakar in Südamerika. Obgleich ihr dies zuzutrauen wäre. Erfahrung mit allradgetriebenen Autos hat sie: Mit ihrem Subaru Impreza Type R fährt Vanessa in der Gruppe Interswiss bei Bergrennen und Slaloms. Herausragend war ihr Klassensieg bei wechselhafter Witterung am Gurnigel 2017.

Die IS-Trophy 2018 beendete Zenklusen im elften Gesamtrang. Auch als Abteilungsleiterin für die Fahrzeugaufbereitung im Auto Zentrum West in St. Gallen ist sie mit schnellen Autos (u.a. Lotus und Maserati) bestens vertraut.

Misslungene Premiere auf Dacia Logan
Die aus Visp stammende und mittlerweile im Kanton Schaffhausen bei ihrem Schatz Sascha Schlatter (OK-Präsident Bergrennen Oberhallau) lebende Oberwalliserin will möglichst bald die Qualifikation für den Erhalt der internationalen FIA-C-Lizenz schaffen. Und das geht nur mit vorzeigbaren Resultaten bei Rundstreckenrennen mit Zulassung für national Lizenzierte.

Also startete die 24-Jährige bereits Mitte November beim Bördesprint in der norddeutschen Motorsportarena Oschersleben im Dacia Logan Cup. Leider eine vergebliche Mühe: Kurz nach Ende des Stints des zweiten Fahrers klappte die Motorhaube aus unerklärlichen Gründen auf und zerstörte die Windschutzscheibe. Der Ausfall zählt somit nicht als Resultat.

Start zum Neujahrsrennen in Zandvoort. Das Tempo gab eine Meute von Porsche GT3 vor (Foto: Thomas Bakker Fotografie).

Riesenspass im Mitjet
Viel zum Fahren kam Vanessa dafür am 5. Januar beim Nieuwjaarsrace in Zandvoort. Auf dem bekannten Circuit in den Dünen tragen die Niederländer jeweils in den letzten und ersten Monaten eines Kalenderjahres ihre Winter Endurance Championship aus. Dazu zählt das traditionelle und mit gegen 40 Tourenwagen und GT-Fahrzeugen gut besetzte Neujahrsrennen.

Die Schweizerin startete mit Louis Henkefend und dem Teamchef Jean-Louis Capliuk auf einem Mitjet. Dabei handelt es sich um ein Silhouettenfahrzeug mit 2-Liter-Saugmotor von Renault (225 PS), sequenziellem Sadev-6-Ganggetriebe und nur 780 Kilo Gewicht.

Vanessa Zenklusen: „Das ist quasi ein Gokart für Erwachsene ohne jegliche Fahrhilfen wie ABS, ESP oder Bremskraftverstärker. Der Mitjet macht einen Riesenspass zum Fahren und das Handling ist atemberaubend.“

Handikap beim Tanken
Das Trio gehörte zwar zu den schnellsten Teams in der Klasse. Durch das Verbot von Plastik-Schnelltankkanistern, die in der Mitjet-Serie Standard sind, verloren sie bei den Boxenstopps aber viel Zeit.

Vanessa Zenklusen: „Somit hatten unsere Konkurrenten einen enormen Vorteil. Leider lag am Ende des Rennens nur Platz 7 in der Division 3 und Platz 24 im Scratch drin. Das Potenzial des Fahrzeugs und des ganzen Teams war jedoch deutlich sichtbar. Unsere Rundenzeiten waren jeweils sieben bis zehn Sekunden schneller als die der Führenden in unserer Division.“

Fernziel W Series
Nach ihren ersten Rundstreckenrennen hat Vanessa Zenklusen Blut geleckt. Verschiedene Teams wurden in Zandvoort auf sie aufmerksam und boten einen Platz an. Nun ist sie auf Sponsorensuche. Falls sie das nötige Geld zusammenbringt, möchte sie auch am 2. März beim letzten Winterrennen in Zandvoort fahren – und mit ihren Teamkollegen den verdienten Podestplatz holen.

Vanessa Zenklusen: „Danach sind weitere Rundstreckenrennen oder gar eine ganze Saison in der NES500 geplant. Wenn nicht 2019, dann erhalte ich die Lizenz spätestens 2020 und kann mich dann für die W Series bewerben. Natürlich werde ich weiterhin mit meinem Subaru bei den Berg- und Slalomrennen am Start stehen.“

Der Schweizer Szene wird die bei den Fans beliebte Rennfahrerin nicht abhanden kommen. Mit ihrem Subaru wird sie weiterhinn bei Slaloms und Bergrennen starten (Foto: Stephan Körnli).

Interview: Vanessa Zenklusen, on the hunt for a seat in the racing world!

Last Saturday on January the 5th, I was present at circuit Zandvoort for the nieuwjaarsrace. There was a car of which I had never heard of before, namely a Mitjet from the JLC Racing team. It is a small race car with the looks of a DTM car. Later I got in contact with one of the drivers of the Mitjet, Vanessa Zenklusen. She was one of the only two women in the field of the nieuwjaarsrace.

Name: Vanessa Zenklusen
Lives in: Hallau (Switserland, Schaffhausen)
Favorite hillclimb’s: Oberhallau and Grunigel
Favorite race tracks: Zandvoort and Oschersleben

How did you begin with motorsports?

Six years ago I started working as a Marshall at hillclimb and slalom races in Switserland, but after my first race as a Marshall I thought it was so cool that I really wanted to drive myself. After that, I worked for two years as a Marshall and in the meantime I started building my own hillclimb racecar (a Subaru Impreza).

I have been driving in the Swiss hillclimb championship for four years already. After one year of practicing, I wanted to go for the podium in my class, and I think that worked out!”(Right now Vanessa has already been on the podium a couple of times)

How did you know that there was a race at circuit Zandvoort in winter?

„One of the reporters from the Swiss magazine „autosprint“ told me there was a winter championship at circuit Zandvoort. I wanted to race in the winter to get my international race license (FIA-C) and that is why I asked him.“

How did the nieuwjaarsrace went for you?

„It was not going bad. First we would drive in division 4, but the officials said that the car was too fast and that is why we were moved up to division 3. All other participants drove on slicks and only we drove on semi slicks because it was still pretty slippery and treacherous. Furthermore, we unfortunately lost a lot of time at the pitstops because it was forbidden to refuel with our special plastic busses.“

Vanessa’s fastest time was a 2:07,45 and that is not a bad time in the rain, without any experience on circuit Zandvoort.

You’ve been doing hillclimb races in Switzerland for a while, but what was it like to start an endurance race on a racetrack for the first time?

„It was fantastic! I have learned a lot, but it is also very exhausting to drive an endurance race if you are used to do hillclimb races. At hillclimb racing you drive a maximum of 3 minutes at a time and you have a break in between. In an endurance race you drive a lot more.”

How was it to drive in the dark?

„On Friday there was a free practice and there I had the time to get to know the car and the track. It was also the first time for me in this car. First I tested with daylight and after a break also in the dark. There are a couple of things where you should pay more attention to while driving in the dark, such as your braking points and so on. The Mitjet does not really have very good headlight, that is why you do not see the corners really well. The mirrors were also very small so you almost could not see the cars behind you. For that reason and because it was my first time, I did not really drive in the dark during the race.“

What do you think is the biggest difference between a hillclimb and a race on a racetrack?

„At Hillclimb races you do not have much room for mistakes, if you make one mistake it may also be your last. Endurance racing has many other difficulties. You always have to pay attention to your fuelmeter and keep an eye on other participants etc.“

What do you like more? Hillclimb racing or racing on a racetrack?

„If I can find a racing seat that is also affordable, I want to drive  more on racetracks. The only thing I still need are sponsors. I think in the last 2 years of Hillclimb racing I have driven only 1 hour in total. At this one endurance race I have already driven more than in total at the hillclimbs.“

What do you think of the racetrack of Zandvoort?

„Zandvoort is a very beautiful wavy racetrack through the dunes and you need a lot of courage to drive there. If you make a small mistake, you lose a lot of time towards the other participants. Unfortunately, there are not so many places where you can overtake, so that makes overtaking very difficult.“

After a while, Vanessa asked me if I knew if there were more women in the nieuwjaarsrace. Coincidentally I knew that there was another female driver, that I know personally, and then talked to her about women in motorsport. Vanessa thinks that there are far too few and therefore I asked one last question about the new W Series, the formula class for female drivers that will start this year.

What do you think of the new W Series starting this year?

„I think it’s a very good idea!

I did sign up for it, but I only have a national racing license. For the W Series you need an FIA-C license and that is why unfortunately I was not selected yet. That is also the reason why I drove the nieuwjaarsrace in Zandvoort. For the INT-C license you have to drive 5 different races and this was my first one.

The mission of the W Series is a very good opportunity. They give women a chance to get forward in motorsports. In other racing series, women are not always taken seriously, although we can really offer competition to men.

Most girls start horseback riding, like for example me. There are not many girls who start karting at a young age, but after a few years some girls still find their way to motorsports.

For these girls, the W Series is a perfect opportunity to get ahead in the big world of motorsport. Unfortunately the W Series this year only selected women who already have a lot of experience and have already achieved great successes.

I will continue fighting to make my dream come true. I hope that I will race in a car like that in the future, so that I can show the world that women can survive in the world of motorsport. „

Interview: Vanessa Zenklusen, op jacht naar een zitje in de internationale race wereld!

Afgelopen zaterdag 5 januari was ik aanwezig op circuit Zandvoort voor de nieuwjaarsrace. Daar reed een auto mee waarvan ik nog nooit gehoord had, namelijk een Mitjet van het JLC Racing Team. Het is een kleine race auto met de looks van een DTM auto. Later ben ik in contact gekomen met een van de coureurs van die auto, Vanessa Zenklusen, één van de twee vrouwen in het startveld van de Nieuwjaarsrace.

Naam: Vanessa Zenklusen
Woont in: Hallau (Zwitserland, Schaffhausen)
Favoriete hillclimb’s: Oberhallau en Grunigel
Favoriete circuits: Zandvoort en Oschersleben

Hoe ben je begonnen in de autosport?

Zes jaar geleden ben ik gestart als Marshall bij hillclimb en slalom races, maar na mijn eerste race als Marshall vond ik het zo gaaf dat ik ook heel graag zelf wilde gaan rijden. Daarna heb ik nog twee jaar lang gewerkt als Marshall en ondertussen begon ik aan het bouwen van mijn eigen hillclimb auto (een Subaru Impreza).

Sinds vier jaar rijd ik in het Zwitserse hillclimb kampioenschap. na één jaar oefenen wilde ik al voor het podium gaan in mijn klasse, en ik denk dat ik daar goed genoeg voor ben.” (Vanessa heeft ondertussen al vaak op het podium gestaan)

Hoe wist je dat er in Zandvoort een race in de winter plaatsvond?

“Een van de verslaggevers van het Zwitserse magazine “autosprint” had mij verteld dat er een winter kampioenschap was op circuit Zandvoort. Ik wilde graag in de winter racen om mijn internationale race licentie te krijgen en daarom heb ik hem daarover gevraagd.”

Vanessa en haar team waren als 24ste geëindigd in de nieuwjaarsrace en daarmee zevende in hun klasse. Een prima prestatie voor een eerste race. Ze hebben de race verder ook uit gereden zonder enige schade.

Hoe verliep de nieuwjaarsrace voor jou?

Het ging niet slecht. Eerst zouden we in divisie 4 gaan rijden, maar de officials zeiden dat de auto te snel was en daarom werden we naar divisie 3 verplaatst. Alle andere deelnemers reden op slicks alleen wij reden op semi slicks omdat het toch nog best wel glad en verraderlijk was. Verder zijn we helaas veel tijd verloren bij de pitstops omdat het verboden was om te tanken met onze speciale plastic bussen.”

Vanessa haar snelste tijd was een 2:07,45 en dat is zeker geen slechte tijd in de regen en zonder enige ervaring op circuit Zandvoort.

Je doet al een tijdje aan hillclimb wedstrijden in Zwitserland, maar hoe was het om dan nu voor het eerst een endurance race te rijden op het circuit?

Het was fantastisch! Ik heb heel erg veel geleerd, maar het is ook heel erg vermoeiend om een endurance race te rijden als je hillclimb wedstrijden gewend bent. Bij hillclimb racen rijd je maximaal 3 minuten per keer en heb je een pauze tussendoor. Bij een endurance race rijd je veel meer

Hoe was het om ook in het donker te rijden?

“Op vrijdag was er een training en had ik de tijd om de auto en het circuit te leren kennen. Het was de eerste keer voor mij in deze auto. Eerst ging ik testen met daglicht en na een pauze ook nog in het donker. Er is een aantal punten waar je meer op moet letten met rijden in het donker zoals je rempunten enzovoort. De  mitjet heeft niet echt heel goed licht, daarom zie je de bochten ook niet zo goed. De spiegels waren ook heel erg klein waardoor je de auto’s achter je ook niet goed kon zien. Om die reden en omdat het mijn eerste keer was heb ik tijdens de race niet echt in het donker gereden.”

Wat vind jij het grootste verschil tussen een hillclimb of een race op het circuit? 

“Bij hillclimb races heb je niet veel ruimte voor fouten, als je ook maar één fout maakt kan het ook meteen je laatste zijn. Maar endurance racen heeft veel andere moeilijkheden. Je moet namelijk steeds op je brandstof letten en rekening houden met andere deelnemers etc.”

Wat vind je leuker? Hillclimb of racen op een circuit?

“Als ik een zitje kan vinden die ook nog betaalbaar is, wil ik meer op circuits gaan rijden. Alleen daarvoor heb ik sponsors nodig. De laatste 2 jaar bij hillclimbs heb ik denk ik maximaal 1 uur gereden in totaal. Op circuit Zandvoort heb ik al meer in de auto gereden dan in totaal de bij hillclimbs.”

Hoe vind je het circuit van Zandvoort?

“Zandvoort is een heel mooi gloeiend circuit door de duinen en je hebt veel moed nodig om er te rijden. Als je ook maar een klein foutje maakt verlies je al veel tijd tegenover de andere deelnemers. Er zijn alleen niet zo veel plekken waar je kan inhalen, dus dat maakt het inhalen heel erg lastig.”

Na een tijdje vroeg Vanessa of ik misschien wist of er nog meer vrouwen mee reden in de nieuwjaarsrace. Toevallig wist ik er eentje die ik ook persoonlijk ken en had het daarna met haar over vrouwen in de autosport. Vanessa vind dat dit er veel te weinig zijn en daardoor stelde ik nog een laatste vraag over de nieuwe W Series, de formule klasse voor vrouwelijke coureurs die dit jaar van start gaat.

Wat vind je van de nieuwe W Series die dit jaar van start gaat?

Ik denk dat het een heel goed idee is!

Ik heb me er ook voor opgegeven, maar ik heb alleen een nationale race licentie. Voor de W Series heb je een INT-C licentie nodig en daardoor werd ik helaas nog niet geselecteerd. Dat is ook de reden waarom ik de nieuwjaarsrace op circuit Zandvoort gereden heb. Voor de INT-C licentie moet je namelijk 5 verschillende races gereden hebben en dit was mijn eerste.

De missie van de W Series is goed. Ze geven vrouwen een kans om verder te komen in de autosport. In andere race series worden vrouwen nog niet altijd serieus genomen terwijl wij ook competitie kunnen bieden aan de mannen.

De meeste meiden starten met paardrijden, zoals bijvoorbeeld ik. Er zijn niet veel meiden die starten met karten op jonge leeftijd, maar na een aantal jaar vinden sommige meiden toch de weg naar de autosport.

Voor deze meiden is de W Series een perfecte mogelijkheid om verder te komen in de grote wereld van de autosport. Maar helaas heeft de W Series dit jaar alleen vrouwen uitgekozen die al veel ervaring hebben en soms al grote successen hebben gehaald.

Maar ik blijf vechten om mijn droom werkelijkheid te laten worden. Ik hoop dat ik ooit ook in zo een auto zit en de hele wereld kan laten zien dat vrouwen ook kunnen overleven in de wereld van de autosport.

Frau am Steuer

Noch einmal streicht sie sich über ihren blauen Overall, ein letzter Zug an der Zigarette. Die langen Haare, zu einem Pferdeschwanz gebunden, verschwinden unter der feuerfesten Schutzmaske. Sie greift nach ihrem Helm, dann steigt sie ein.

Vanessa Zenklusen steht mit ihrem türkisfarbenen Subaru Impreza Type R an der Startlinie des Slalom de Bure. Vor ihr schlängelt sich der Asphalt über den hügeligen Waffenplatz im Jura. Der Sechspunktgurt schnürt die zierliche 23-Jährige wie ein Korsett in den Schalensitz. Einzig Arme und Beine können den 300 PS starken Boliden mit Allradantrieb, zwei Litern Hubraum und Turbolader noch zügeln. Das dumpfe Brummen des Motors lässt ihren Körper vibrieren. Wie eine Löwin auf der Pirsch wartet sie ruhig und konzentriert auf den entscheidenden Moment. Zenklusen schliesst die Augen und fährt die Rennstrecke nochmals in Gedanken ab. Jede Pylone, Steigung und Kurve kennt sie auswendig. Vor ihr schnellt die rote Flagge in die Höhe. Einatmen – ihr rechter Fuss prescht aufs Gaspedal, der Motor heult auf, die Reifen quietschen – ausatmen. Wie im Rausch tanzen ihre Füsse auf den Pedalen. Ihre Arme bewegen sich im Takt dazu – lenken ein, schalten die Gänge rauf und runter. Sie fährt im ersten Rennlauf nach 3:22 Minuten ins Ziel.

Rennfahren – das ist für die Sirnacherin mit Walliser Wurzeln mehr als bloss Hobby. Etwa zehn bis zwölf Berg- und Slalomrennen fährt sie mit ihrem rechtsgesteuerten Subaru pro Jahr. «Ohne den Sport würde ich nicht mehr funktionieren.» Es sei wie eine Sucht. «Man ist für einen kurzen Moment nicht mehr Teil dieser Welt.» Alles im Leben der gelernten Autolackiererin dreht sich um den Motorsport. Tagsüber arbeitet sie als Neuwagenaufbereiterin bei Tesla, ihre Freizeit verbringt Zenklusen entweder auf dem Rennplatz oder schraubt mit Freunden am eigenen Auto rum. In der vergangenen Saison hat sie in ihrer Hubraumklasse fünf Podestplätze geholt und ist sechsmal als schnellste Frau ins Ziel gekommen. Weibliche Konkurrenz ist auf dem Rennplatz allerdings eine seltene Erscheinung. In der Männerdomäne ist Zenklusen eine Exotin. «Es ist ein rauer Sport», sagt Zenklusen, «aber ich fühle mich hier wohl.» Sie zündet sich eine Zigarette an und kneift die Augen zusammen. «Eigentlich habe ich mich mit Männern schon immer besser verstanden.»

Das Leben ist zu kurz, um langsam zu sein
Auch an diesem regnerischen Sonntag am Slalom de Bure ist Vanessa Zenklusen in ihrer Hubraumklasse die einzige weibliche Fahrerin in der Kategorie Inter swiss. In dieser starten Tourenwagen, die nach dem Autosport-Schweiz-Reglement – der nationalen Motorsporthoheit – aufgebaut sind. Schweizweit zählt Interswiss etwa 50 bis 60 Rennfahrer, lediglich drei davon sind Frauen.

Ein beissender Benzinduft liegt in der Luft. Vanessa Zenklusen überprüft vor dem zweiten Rennlauf nochmals den Reifendruck ihrer Slicks. Ein Opel Kadett ist kurz zuvor verunfallt. Ein Totalschaden – der Fahrer hatte Glück, er blieb unverletzt. Ob sie keine Angst habe? «Nein», sagt sie knapp. Man sei sich der Gefahr schon bewusst. Das halte sie aber nicht vom Rennsport ab. «Life is too short to be slow» – fast schon provokativ hat sich Vanessa Zenklusen den Slogan zusammen mit dem Abbild ihres Subarus auf den rechten Unterarm tätowieren lassen. Vorsichtig zu sein, das passt nicht zu ihr. Sie will sich mit den Männern messen, einfach, weil sie hier dazugehört – «einfach, weil ich’s kann».

Die Männer in den Windschatten stellen
Mut und Risikobereitschaft kennen keine Geschlechtergrenzen – der Motorsport schon. Frauen in der Formel 1 sind eine Rarität. Dabei hätten sie physikalisch ideale Voraussetzungen, um an der Spitze mitzufahren. «Um als Frau in diesem Sport ernstgenommen zu werden, braucht man technisches Verständnis». Aber auch finanziell birgt das Hobby Hürden. «Der Motorsport ist nicht günstig.»

Auf dem Waffenplatz in Bure ist der Motorenlärm verstummt. Während die Sonne langsam hinter den jurassischen Hügeln untergeht, versammeln sich die Fahrer zur Rangverkündigung. «Vanessa Zenklusen», ruft der Rennleiter durchs Mikrofon. Sie fuhr mit 3:16 Minuten im zweiten Rennlauf die Bestzeit ein – das ist zehn Sekunden schneller als ihr Konkurrent im weissen Porsche. Auch die Trophäe der schnellsten Frau darf sie mit nach Sirnach nehmen – sie strahlt. Auch wenn die Herausfordererinnen noch fehlen, die Männer hat sie in den Windschatten gestellt.

Rennfahrerin Vanessa Zenklusen drückt voll aufs Tempo

Die 23-jährige Sirnacherin Vanessa Zenklusen ist eine ambitionierte Autorennfahrerin und zählt zu den besten und schnellsten Frauen in der Schweiz. Ihr nächstes Rennen ist das Bergrennen vom 10./11. Juni in Hemberg.

Wie es der Name bereits vermuten lässt, stammt Vanessa Zenklusen aus dem Wallis, genauer gesagt aus Visp. Schon als kleines Mädchen hantierte sie lieber an Motoren oder Maschinen herum, als mit Puppen zu spielen. In die Ostschweiz kam Zenklusen durch Kollegen und wurde schnell einmal sesshaft. Zunächst arbeitete das grosse Renntalent in Wattwil und nun seit einem Jahr bei Tesla in Winterthur. Dort ist sie für die Neuwagenaufbereitung zuständig. Zenklusen: «Ich hatte schon früher mehr männliche Kollegen und redete lieber über Autos und Motoren.» Die Faszination für schnelle Autos übernahm sie von ihrem Vater, der als Automechaniker arbeitet. Schon als kleines Mädchen nahm sie ihr Vater mit in die Werkstatt und sie durfte ihm beim Räderwechseln behilflich sein. Es war denn auch nicht verwunderlich, dass die schwarzhaarige junge Frau eine Lehre als Autolackiererin absolvierte. Die Lehre absolvierte sie bei einem Berufskollegen ihres Vaters. Zenklusen hat noch zwei weitere Schwestern, die 22-jährige Tiffany sowie die 20-jährige Larissa. Jedoch sind beide für Autorennen nicht besonders zu begeistern. Ihre Mutter war zu Beginn nicht begeistert von den Plänen ihrer Tochter als Rennfahrerin, doch mittlerweile ist sie ihr grösster Fan. «Meine Mutter kam dieses Jahr sogar an ein Rennen nach Frauenfeld und überraschte mich an meinem Geburtstag mit einem kleinen Kuchen. Sie regt sich jeweils fast mehr als ich auf, wenn etwas nicht nach Plan verläuft.»


Hauptsächlich Bergrennen
Die Visperin fährt am liebsten Bergrennen. Zu Beginn wie auch am Ende der Saison bestreitet die ehrgeizige Fahrerin aber auch Slaloms. In diesem Jahr nimmt sie zum zweiten Mal am Hemberger Bergrennen teil. «Eigentlich ist dies nicht so meine Strecke, aber die Organisation ist sehr gut. Es wird viel für die Fahrer getan.» Zenklusen hofft dabei auf Regen, denn sie startet mit einem Allrad, was bei der starken Konkurenz in ihrem Feld sicher ein Vorteil ist. Auch auf Facebook ist sie sehr aktiv und stellt jeweils nach den Rennen einen selbst geschriebenen Bericht auf ihre Seite. Es sind Texte über einen geklauten Sieg oder vom Bergrennen in Oberhallau, als sie in die Leitplanke fuhr oder vom Turboschaden am Gurnigel. Sie selbst beschreibt sich als sehr ehrgeizig und manchmal fast ein wenig zu verbissen. Im Rennsport braucht es Sponsoren und so ist die Subarufahrerin stets auf der Suche nach Sponsoren, aktuell hat sie etwa zehn Unterstützer. Einige kommen für diverses Material auf und andere wiederum für Dienstleistungen, wie zum Beispiel das Übernehmen von Startgeldern. Ihr Traum ist das 24-Stundenrennen auf dem Nürburgring. In der Schweiz fährt Zenklusen den 5,2 Kilometer langen Parcours beim Bergrennen von Les Rangiers am liebsten. «Im Jura ist jeweils schon die technische Fahrzeugabnahme, bei der kontrolliert wird, ob das Fahrzeug dem Reglement entspricht, ein grosses Volksfest.»


Finanzielle Mittel
Um als Profi Autorennen fahren zu können, braucht es wie fast überall im Rennsport viele flüssige finanzielle Mittel. In der Schweiz ist dies fast unmöglich, aber einen Traum hat sie trotzdem: «Ich möchte einmal am 24-Stundenrennen auf dem Nürburgring teilnehmen, doch dafür muss man sich bei den Teams einkaufen.» Auf nationalem Boden ist sie derzeit die schnellste Frau mit ihrem Subaru Impreza Type R. Ihr Bolide ist rechtsgelenkt und dies fordert jeweils grosse Konzentration bei den Rennen. Vor allem das Gangschalten ist speziell, da die Gangschaltung links ist. Wie auch das Einsteigen auf der rechten Seite. «Es ist mir auch schon passiert, dass ich auf der falschen Seite einsteigen wollte», gesteht sie.