7. Oktober 2019

Rennbericht – Slalom Ambri (CH)

Saisonabschluss beim Slalom Ambri

Um das letzte Rennwochenende richtig geniessen zu können, reisten wir bereits am Freitag Abend an. Am Samstag gönnten wir uns einen rennfreien Tag, bevor wir am Samstag Abend den Tag bei einer feinen Pizza mit tollen Kollegen ausklingen liessen.

Am Sonntag Morgen besichtigten wir die Strecke zu Fuss. Nun wussten wir auch, was alle Fahrer mit „verdammt schnell“ gemeint haben😂 Beim Besichtigungslauf bestätigte sich dies natürlich😳 Nach dem Besichtigungslauf hörte sich der Renner irgendwie komisch an. Beim Start kam ich auch nicht wirklich weg. Erst als ich den 2. Gang einlegte, lief es einigermassen, jedoch auch nicht so wie ich es kannte… Im Ziel interessierte mich die Zeit sichtlich wenig, da ich zuerst herausfinden wollte, was das Problem war.. Da der 2. Training direkt anschliessend war, blieb nicht viel Zeit für die Fehlersuche. Wir entschieden uns, trotzdem an den Start zu gehen und in der langen Pause vor den Rennläufen den Fehler zu suchen. Auch der 2. Training war nicht sonderlich schnell. Zurück im Fahrerlager kontrollierten wir erneut alle Kabel und Stecker. Wieder einmal war ein Stecker die Ursache, dass der Renner nicht richtig lief🙄

Beim ersten Rennlauf lief es dann so wie es sollte. Der Start war super, auch der Rest passte einigermassen gut. Die Zeit von 1:40,38 war nicht siegeswürdig. Das wussten wir aber bereits bei der Anreise, da wir gegen Zwahlen im Porsche antreten mussten. Da wir einen sauberen Lauf hatten, konnten wir im 2. Rennlauf angreifen. Auch dort passte der Start perfekt, ich konnte viel Schwung mitnehmen und endlich traute ich mich, bei den Schikanen später zu bremsen. Eine kurze Schrecksekunde gab es dann kurz vor dem Ziel bei einer Schikane, als ich ein wenig zu spät auf der Bremse war und der Renner quer in die Schikane kam.😂 Mit der Zeit von 1:38,08 waren wir mehr als zufrieden. Auch lagen wir nur knapp 1.5 Sekunden hinter Zwahlen im Porsche.😍

Nun kommt die eigentlich viel zu lange Winterpause🙄 Da wir aber doch einiges auf dem Plan haben, freue ich mich darauf😍 Endlich kommt ein neuer Kabelbaum und wir können die ganzen Fehlerquellen entfernen😍

Danke allen, die diese Saison so perfekt gemacht haben. Danke allen Streckenmarshalls, die bei Wind und Wetter für unsere Sicherheit gesorgt haben. Den Fotografen für die tollen Erinnerungen, die wir immer bekommen. Meinem Coach Manuel Santonastaso für die wertvollen Tipps, das super Fahrwerk sowie deine manchmal direkten Worte, dass ich doch endlich mal Gas geben soll. Dank dir können wir auf eine erfolgreiche Saison zurückschauen, wo wir auf jeder Strecke super Zeiten gefahren sind.Meinem AFH Martin Trescher für die super Stunden mit interessanten Gesprächen in der Werkstatt und auf dem Rennplatz. Und natürlich für den Luxus des Womos, den wir dank dir haben dürfen.

Einen besonderen Dank geht an meinen Mann Sascha Schlatter, für die unzähligen Stunden, die wir am Renner geschraubt haben. Für deine motivierten Worte, wenn ich wiedermal am Verzweifeln war. ❤️

Danke allen Sponsoren, die nie an mir gezweifelt haben und immer hinter uns stehen😍
WEYTEC
Midland
MTGC
Crefol
Santi-Trans GmbH
Meguiar’s

22. September 2019

Rennbericht – Slalom Drognens (CH)

Trophy-Abschluss in Drognens🏁

Nach der frühen Anreise am Samstag Mittag konnten wir am Samstag Abend einen genialen Platz einnehmen. Nach dem Essen folgte der Verdauungsspaziergang, um die Strecke anzuschauen🚶‍♀️🚶‍♂️Die Trainings fingen schon früh an und ich wurde wieder nicht warm mit dieser Strecke. Die Zeiten waren zwar bereits ab dem ersten Training rund 6 Sekunden schneller als letztes Jahr, jedoch fuhr Weber bereits abartige Zeiten.😮 Zu den Rennläufen hatte jedoch auch ich langsam Vertrauen in die Strecke. Hier und da war ich zwar noch nicht schnell genug unterwegs. Die Zeit von 2:10,64 stimmte mich jedoch motiviert für den 2. Rennlauf, um doch noch eine 09er Zeit zu fahren.😍

Der zweite Rennlauf startete richtig gut. Die Bremspunkte war super und ich konnte die Schikanen richtig zügig nehmen. Dann haderte ich wieder einmal mit dem 3. Gang. Dafür passte der Rest richtig gut und ich hatte richtig Freude am Auto. Jedoch schaffte ich es doch noch, ein Tor umzurasen🤦‍♀️😂 Naja, die Zeit von 2:10,68 war ja sowieso nicht schneller wie im ersten Rennlauf🤷‍♀️😂 Weber haute nochmal eine hammer Zeit hin und Pierroz zeigte bei allen Läufen, wer die Hosen bei den Frauen an hat.🥇

2. Rang Interswiss 2500-3500ccm🥈
2. Rang in der Frauenwertung🥈

Nun sind die Läufe für dir Interswiss-Trophy vorbei. In 2 Wochen findet noch das letzte Rennen für diese Saison statt. 🏁

15. September 2019

Rennbericht – Bergrennen Les Paccots (CH)

Kampf um Rang 2 in Les Paccots🥈

Am Freitag Abend nahmen wir in Les Paccots wieder den selben tollen Platz wie letztes Jahr ein. Während andere Tetris spielten, hatten wir genügend Platz, uns einzurichten. Am Samstag um 6 Uhr mussten wir bereits zur Abnahme antanzen, obwohl wir erst nach dem Mittagessen zum 1. Training starten mussten🙄

Die Trainings verliefen ohne Zwischenfälle, nur das Auto fühlte sich nicht so toll an wie letztes Jahr. Wir änderten auf den letzten Training das Fahrwerk. Und siehe da, das gute Gefühl war wieder da. Am Sonntag Morgen durften wir nochmals 2 Trainings fahren. Für mich als Morgenmuffel ist sowas ideal😂 Ich kam jedoch nichtmal ansatzweise an meine Zeiten vom letzten Jahr😔 Ausserdem lag ich nach den Trainings nach wie vor auf Rang 3 hinter Gerard und Weber… Auf die Rennläufe wechselten wir die Reifen. Der erste Rennlauf passte, ich konnte einiges an Schwung mitnehmen und sogar die Startkurve nahm ich fast voll😮 Im Ziel dann die Erleichterung. 1:09,18🥳 Somit 2. Rang hinter Gerard und vor Weber.

Nach der Analyse vom Onboard fanden wir noch einige Passagen, wo wir Zeit verlieren. Im 2. Rennlauf passte es wider perfekt. Start Links voll, rechts fast voll (den nötigen Mut hatte ich noch nicht😩). Im oberen Streckenteil hatte ich wider einmal eine zu lange Rollphase mit anschliessenden Gangwahl-Problemen🤦‍♀️ Die Zeit verwunderte mich dann doch. 1:08,82👀

Ich vergrösserte meinen Vorsprung auf Weber💪
Für den letzten Rennlauf präparierten wir den Renner wider optimal vor. Der Start war super. Die erste Links dafür nicht ganz so schön wie in den letzten beiden Läufen, jedoch traute ich mich endlich die Rechtskurve voll zu nehmen. Auch der Rest passte super und ich hatte ein gutes Gefühl. Vor der Zielpassage bremste ich diesmal ein wenig zu stark, die Zeit von 1:08,64 war jedoch trotzdem super😍

Den 2. Rang konnte ich mir sichern.🥈
Gegen Pierroz in der Frauenwertung hatte ich dieses Mal keine Chance. Mit super Zeiten das ganze Wochenende spielte sie den Vorteil des leichteren Formel super aus. Gratulation dazu💪

Nun bereiten wir alles vor, bevor es nächstes Wochenende nach Romont an den Slalom geht.
Merci Steve Bonjour pour les photos😍

9. September 2019

Rennbericht – Bergrennen Gurnigel (CH)

Glanzresultat am Bergrennen Gurnigel🥇🥈🏅

Wir reisten bereits am Donnerstag Abend am Gurnigel an und konnten den selben tollen Platz einnehmen wie letztes Jahr. Am Freitag richteten wir alles ein, bevor es an die administrative sowie technische Abnahme ging. Danach ging es zum ersten Mal auf die Strecke zum Besichtigen.

Die Trainings am Samstag waren super, ich konnte bereits im 2. Training an die Zeit vom letzten Jahr anschliessen. Da das Wetter am Sonntag jedoch Regen ansagte, waren die Trainingszeiten noch keine Referenz. Bei der Vorbereitung des Rennwagens für den Sonntag fiel uns eine gerissene Bremsscheibe ins Auge. Also mussten wir noch Bremsen organisieren und wechseln (Danke an Steff Kurzen 🏁😇)

Am Sonntag weckte uns richtiges Herbstwetter. Nass, kalt und mit einer kühlen Bise.🥶
Und wieder fiel uns ein technischer Defekt ins Auge. Diesmal war es ein verschmolzenes Verbindungsstück beim Turbolader. Da wir auf die schnelle kein Verbindungsstück fanden und weniger Leistung im Regen auch nicht schlecht war, entschieden wir uns, so anzutreten. Durch den Stress am Morgen war ich hellwach. Ein wenig genervt trat ich zum ersten Rennlauf an. Mit dem Gedanken im Hinterkopf, die schnellste Frau sein zu wollen (2 weitere Frauen waren jeweils mit ihren E2-Single Seater am Start), wollte ich ab dem ersten Rennlauf Gas geben. Ich hatte sofort ein gutes Gefühl für den Wagen und die nasse Strecke. Es passt fast alles, einzig die Bremspunkte musste ich neu suchen. Bei der Zieldurchfahrt dann der Schock. 2.20,40😮. Einige Fahrer applaudierten und gratulierten mir zu dieser hammer Zeit😍 Ich durfte sogar ein Interview geben, da die Zeit doch einige verblüffte, ich auf Rang 8 lag in der gesamten Gruppe und somit einige namhafte Fahrer hinter mir lassen konnte🤗

Beim 2. Rennlauf wollte ich nochmals voll angreifen. Da es nicht mehr regnete und die Strecke abzutrocknen begann, war die Reifenwahl dementsprechend schwierig. Wir entschieden uns sicherheitshalber für Regenreifen, da der Wald sicher noch nass sein wird. Auch dieser Lauf begann ziemlich gut. Ich fühlte mich wohl, die Bremspunkte passten und ich wollte nochmals eine super Zeit in den Asphalt brennen. Beim Laas wollte dieser verflixte 5. Gang nicht rein und ich verlor einiges an Zeit. Mit dem Gedanken im Hinterkopf, nun noch mehr Gas geben zu müssen, um den Fehler wieder gut zu machen, tanzten wir die restlichen Meter nach oben. Zielzeit 2:15,62😮

Endlich konnte ich das Potential des Wagens ausspielen. Ich fühlte mich ab dem ersten Meter wohl im Auto und auf dieser Strecke. Dies wiederspiegelte sich auch im Resultat:
🥈 Gruppe Interswiss – 3500ccm
🥇 Schnellste Frau
🏅 14. Rang Scratch von 155 Fahrern😮

Dies ist mein bisher bestes Ergebnis meiner gesamten Karriere und ich bin doch ein wenig stolz😍

Danke allen, die ihren Beitrag zu diesem Rennen gegeben haben. Ein riesen Dank gebührt den Streckenmarshals, die bei diesem Wetter für unsere Sicherheit gesorgt haben, den Fotografen für die Bilder und ein riesen Dank natürlich an die ganze Organisation des Bergrennen Gurnigel für den reibungslosen Ablauf.

Next Stop Bergrennen Les Paccots🏁

26. August 2019

Rennbericht – Bergrennen Oberhallau (CH)

Zeitenjagd in Oberhallau🏁🍀

Endlich stand das Heimrennen in Oberhallau vor der Tür. Nach gemütlicher Anreise am Donnerstag, Papier- sowie Technischer Abnahme am Freitag folgte die Streckenbesichtigung. Die Linie vom letzten Jahr habe ich mir vorgängig eingeprägt. Am Abend gab es noch ein feines Fondue (danke Desirée Blumer😍)

Am Samstag um 5 Uhr hiess es dann Aufstehen, Duschen und um 6 Uhr beim Briefing von den Streckenmarshalls den ersten Kaffee schlürfen. Danach machten wir den Renner fertig für den ersten Training. Diesen nutzte ich, um mir die Linie einzuprägen. Beim zweiten sowie dritten Trainingslauf suchte ich die dazugehörigen Bremspunkte. Somit war ich bereit für den Renntag.🏁

Am Sonntag fing der Tag wie schon am Samstag früh an. Beim ersten Rennlauf war ich saumässig nervös. Dies wiederspiegelte sich auch in der Zeit von 1:33,08. Dies hiess Rang 2 hinter Dominik von Rotz und vor Werner Schlegel sowie Basile Praplan. Beim 2. Rennlauf erreichte ich fast meine Wunschzeit (1:29,). Ich konnte mit viel Schwung die ganze Strecke „hinauftanzen“, nur bei der Brotlaube verbremste ich mich ein wenig und nach der Zielkurve verfehlte ich den 3. Gang. Die Zeit von 1:30,80 brachte mich abermals auf Rang 2. Das Zwischenklassement blieb gleich. Beim dritten Rennlauf wollte ich meine Wunschzeit doch noch erreichen. Diesmal passte fast alles, nur hatte ich in der Brotlaube den Mut nicht mehr, so spät auf die Bremse zu stehen. Die Uhr blieb nur bei 1:30,70 stehen. Ein wenig enttäuscht von der Zeit war ich schon. Aber doch froh, das alles Heil geblieben ist und der Wagen wieder einmal keine Probleme machte.
Somit konnte ich noch einen Pokal für den 2. Rang mit nach Hause nehmen. 🥈🏆

Nun geht es in 2 Wochen weiter mit dem Bergrennen am Gurnigel. Mal sehen, was dieses mal für eine Zeit drin liegt. 🏁

19. August 2019

Rennbericht – Bergrennen Les Rangiers (CH)

Rechnung beglichen in Les Rangiers🏁😍

Nach früher Anreise am Donnerstag und erster Streckenbesichtigung, folgte am Freitag morgen bereits die administrative und technische Abnahme. Dies ging überraschend schnell, bereits um 10 Uhr hatten wir alles erledigt und konnten uns und den Wagen mental auf das Training am Samstag vorbereiten (ja, auch der Wagen muss mental bereit sein😂). Am Samstag beim ersten Training konnte ich bereits meine schnellste Zeit vom 2018 schlagen. Beim 2. Training wollte ich ein wenig mehr Gas geben. Beim „Zapfenzieher“ hatten wir dann einen kleinen Ausritt, welcher glücklicherweise ohne Schaden endete. Die Zeit von 2.23.3 war jedoch trotz diesem Missgeschick richtig hammer🤷‍♀️. Beim letzten Training konzentrierte ich mich erneut nur auf die Linie, beim „Zapfenzieher“ nahm ich diesmal mehr Gas raus als nötig, dir Uhr blieb trotzdem bei 2.24.8 stehen☺️
Am Sonntag ging es früh los. Als ich den Renner in die Kolonne einreihen wollte, konnte ich das Kupplungspedal weiter runter drücken als üblich. Eine Schraube vom Pedal hat sich verabschiedet… Dieses liess sich zum Glück schnell reparieren. Danke Sascha Schlatter 😍❤️

Ich wusste, dass ich beim 1. Rennlauf bereits richtig Gas geben muss… Dies gelang mir irgendwie nicht ganz… Die Uhr blieb nur bei 2.28,13 stehen… Hoffen und bangen, dass meine Konkurrenz den ersten Rennlauf genau so verschlafen hat😂 und siehe da, ich blieb auf Rang 1 nach dem ersten Rennlauf🏁

Beim 2. Rennlauf wollte ich an die Zeiten von gestern anschliessen. Dies gelang mir schlussendlich mit einer Zeit von 2.23,9 nur knapp… Ich konnte mir jedoch den 1. Rang sichern, vor Alex Metroz im Sierra Cosworth und Dominik von Rotz im Audi A4.

Am Ende des Tages konnte ich mich gleich doppelt aufs Treppchen stellen. 1. Rang in meiner Klasse und schnellste Frau. Für einmal gab es keinen Pokal für die schnellste Frau, sondern einen Gutschein für die Einschreibung nächstes Jahr😍😍

Alles in allem war es ein gelungenes Wochenende. Der Wagen hat endlich so funktioniert wie er soll😍 Das ungute Bauchgefühl vom letzten Jahr in Les Rangiers haben wir bezwungen, nun sind wir bereit für unser Heimrennen in Oberhallau🏁

28. Juli 2019

Rennbericht – Bergrennen Anzére (CH)

Pech und Pannen in Anzère

Angefangen haben unsere Ferien mit einer Reifenpanne am Anhänger. Somit sind wir erst am Mittwoch Morgen in Anzère angekommen.
Nach 2 Tagen Ferien fing das Rennen bereits am Freitag mit den Vorbereitungen an. Nachdem die administrative sowie technische Abnahme erledigt waren, ging es weiter mit der Streckenbesichtigung. Meine Nervosität stieg von Minute zu Minute an. Wird jetzt endlich alles halten und ist unsere Pechsträhne nach der Reifenpanne vom Dienstag endlich vorbei?

Am Samstag im ersten Training wollte ich eine eher zügige Streckenbesichtigung fahren. Irgendwie hatte ich jedoch das Gefühl, dass der Wagen nicht richtig lief🤔 Da wir aber im ersten Training immer mit weniger Leistung fahren, schob ich meine Zweifel beiseite.
Beim 2. Training kam ich beim Start überhaupt nicht weg. Kein Ladedruck… Fast 70% der Strecke konnte ich einfach Vollgas geben, da keine Leistung da war. Im Ziel angekommen, war ich doch verwundert, dass wir die 2 Minuten Marke trotzdem geknackt haben😂 Der Fehler war schnell gefunden. Ein Wastegate, welches nicht angeschraubt ist🤦‍♀️ Da alles noch ziemlich heiss war, mussten wir auf den 3. Trainingslauf verzichten.

Am Sonntag begrüsste uns allerschönstes Herbstwetter. Nebel, Regen und Temperaturen um die 12 Grad😱 Die Regenreifen und die Fahrwerkseinstellung nahmen wir bereits am Samstag vor, da der Wetterbericht ziemlich eindeutig war. Immer wieder wurde der erste Rennlauf unterbrochen, da die Sicht ziemlich eingeschränkt war durch den Nebel. Irgendwann konnten wir doch noch zum Start vorziehen. Aber was war das? 🙄 Vom Vorstart zum Start ruckelte der Wagen, sobald ich Vollgas geben wollte. Beim Start wieder das selbe. Trotzdem brachte ich den Renner irgendwie den Berg hoch, jedoch nur unter Halbgas. Ausserdem waren einige Stellen extrem gefährlich, da der Nebel ziemlich dicht war🤨 Die Zeit von 2:19,10 war wenig verwunderlich… Auf dem Weg ins Fahrerlager gab ich nochmals Vollgas. Der Fehler war weg🤨 Trotzdem suchten wir im Fahrerlager nach einem möglichen Fehler. Ein Fahrer gab uns dann den Tipp, die Stecker der Einspritzung und Zündung zu kontrollieren. Und prompt, eine Einspritzdüse war nicht richtig eingesteckt😑

Im 2. Lauf hat dann, nach 2 stündiger Unterbrechung, endlich alles funktioniert. Die Zeit von 2:03,03 war in unserem Feld ziemlich stark jedoch nur noch Schadensbegrenzung, da der 3. Lauf gestrichen wurde. Somit verschenkten wir wieder einmal wichtige Punkte und einen Podestplatz.😑

23. Juni 2019

Rennbericht – Slalom Chamblon (CH)

Null-Nummer in Chamblon

Und wieder ein Wochenende zum vergessen. Die Pechsträhne scheint nicht abzureissen.
Nach unseren Defekten in Bure und Hemberg, wo wir wenigstens noch Punkte holen konnten, ist dieses Wochenende definitiv eine Null-Nummer, zumal ich mit dieser Strecke nicht richtig warm wurde.

Nach einer gemütlichen Anreise und Wagenabnahme stand wieder einmal mehr EEEEESSEN auf dem Plan😂
Am Sonntag mussten wir uns früh schon für den Besichtigungslauf und das anschliessende Training bereit machen. Der kleinere Turbo schien sich auszuzahlen. Wir mussten nirgends in den 1. Gang schalten und kamen auch schön wieder weg. In der Waldpassage dann das Übel. Das Tablet fing wie wild an zu blinken. Kühlwassertemperatur über 100°. Also Gas raus und gemütlich ins Ziel schleichen.
Für den 2. Training Kühlwasser nachgefüllt und richtig entlüftet. Vielleicht liegts ja daran?🤔

Im 2. Training wieder das selbe Spiel.
Zum Glück zog mich dieses Mal jemand von den Helfern ins Fahrerlager. Anschliessend halfen sie sogar, den Fehler zu suchen. Vielen Dank dafür😊 Einen grossen Dank auch an Würgis (Andri Würgler) HOOONDAAAA-Mechaniker Benni für seinen Einsatz☺️
Nachdem wir den Kühler auf Dichtheit überprüft haben, fanden wir einen Schlauch welcher im Strahl Kühlwasser herausdrückte. Fehler gefunden?🤔
Also los zum 1. Rennlauf. Wenn doch nur 1 Lauf funktionieren würde, könnten wir wenigstens Punkte sammeln. Ein Auge immer auf die Kühlwassertemperatur fingen wir den Lauf sehr vielversprechend an. Beim grossen Zuschauerzelt stieg die Temperatur wieder ein wenig an, kühlte jedoch wieder ab. Kurz vor der Waldpassage dann wieder das gleiche Spiel, wieder fing das Tablet an zu blinken. Ich entschied mich, raus zu fahren um einen grösseren Schaden zu verhindern. So konnten die hinter mir gestarteten Fahrer ihren Rennlauf ohne Laufwiederholung fertig fahren.

Der Verdacht auf eine defekte Kopfdichtung verhärtet sich zunehmend. Wir werden alles geben, um in Reitnau wieder am Start zu stehen. Aufgeben war noch nie unsere Stärke😉

16. Juni 2019

Rennbericht – Bergrennen Hemberg (CH)

Durchzogenes Wochenende am Hemberg

Am Freitag absolvierten wir die administrative sowie technische Abnahme. Danach hiess es erstmal ESSEEEEN😍 Nach einer leicht stürmischen Nacht machten wir uns am Samstag früh auf den Weg zum Vorstart. Nach einem guten Start hatte ich das Gefühl, dass der Renner nicht richtig läuft. Irgendwie fehlte der Ladedruck😕 Der 1. Trainingslauf war von der Linie her jedoch super und wir konnten eine Zeit von 1:09,74 fahren.
Als wir uns für den 2. Training bereit machen sollten und wir uns somit auf den Weg zum aufstellen machten, zogen wir eine riesen Rauchsäule hinter uns her. Nach erneutem Start war dies immernoch der Fall und wir entschieden uns, den Lauf auszulassen, da wir den Verdacht hatten, dass der Turbo hin war. Somit bauten wir diesen aus, und siehe da, alles voller Öl. Glücklicherweise konnten wir einen Neuen organisieren und diesen in Pfäffikon bei Chipracing Gmbh abholen. Danke Roman Ritzmann für deine schnelle Hilfe😊

Zurück am Hemberg bauten wir den neuen Lader wieder ein. Dieser ist nun kleiner und bringt nicht mehr so viel Leistung, jedoch kommen wir endlich wieder richtig aus den Kurven. Am Sonntag früh beim fakultativen Training hatten wir jedoch immernoch keine Leistung. Irgendwo pfiff es aus dem Motorraum. Zurück im Fahrerlager zogen wir noch die letzte Schlauchschelle an vom Ladeluftschlauch.🤦‍♀️😅
Beim ersten Rennlauf lief dann alles richtig. Die Zielzeit, mindestens eine 1.07 zu fahren, erreichten wir schon da. Mit einer 1:06,68 war ich mehr wie zufrieden und wir konnten uns so hinter Jenni im Porsche einordnen. Zwischenrang 2😍😍😍
Im zweiten Lauf passte der Anfang super und wurde dann leider immer schlechter. Linie passte nicht 100%, die Zeit mit 1:06,47 war jedoch gut😳🤷‍♀️ Jedoch war mein Audi-Konkurrent schneller und verwies mich auf den 3. Zwischenrang. 0.1 Sekunden fehlten mir in der Addition.
Selbstverständlich wollte ich dies nicht auf mir sitzen lassen und im 3. Lauf nochmals voll angreifen. Der Audi war jedoch nicht in der Startaufstellung und meine Konzentration leider auch nicht🙄 Ich hätte nur eine 1:06,50 fahren müssen, dann hätte es gereicht. Leider stand im Ziel, nach einer katastrophalen Fahrt voller Fehler nur eine 1:06,71 auf der Tafel.😯Durch die fehlende Konzentration verschenkten wir so unseren 2. Rang, und dies nur mit 0.1 Rückstand😢

Schlussendlich können wir aber zufrieden sein. Immerhin konnten wir fahren und wieder Punkte mit nach Hause nehmen.

Danke allen, welchen ihren Teil zu diesem Wochenende beigetragen haben. Für die guten Gespräche, die gute Stimmung und für die Hilfe bei der Fehlersuche und beim Austauschen vom Turbo🥰

Next Stop Slalom de Chamblon🏁

26. Mai 2019

Rennbericht – Slalom de Bure (CH)

Defekthexe beim Slalom Bure🤯😱

In Bure erwartete uns eine 5.2km Strecke mit 110 Toren. Die ganze Woche haben wir uns auf dieses Rennen vorbereitet. Sich die Strecke einprägen gestaltete sich aber schwieriger als gedacht. Somit stand ich am Sonntag mit einem etwas mulmigen Gefühl am Start. Nach einem etwas mageren Start wollte ich mich bereits im 1. Trainingslauf ans Limit herantasten. Die Bremspunkte wählte ich jedoch teilweise etwas zu spät, sodass ich an 3 Orten das Auto fast verlor. Jedoch waren wir an anderen Stellen wieder zu früh auf der Bremse und hatten zu wenig Schwung. Mit einer Zeit von 3:11,06 war ich trotzdem sehr zufrieden. Mit dieser Zeit lag ich beim ersten Trainingslauf auf Platz 1, vor meinen Konkurrenten in den Porsche.
Beim 2. Trainingslauf wollte ich dann ein wenig mehr. Leider brach das Schaltgestänge im ersten Viertel der Strecke und wir hatten unseren ersten Ausfall seit Les Rangiers zu verzeichnen.😢

Zurück im Fahrerlager versuchten wir, irgendwie das Gestänge zu fixieren, damit wir wenigstens 1 Rennlauf hatten. Dies gelang uns dann auch. Mit viel Werkzeug konnten wir das Gestänge stabilisieren. Im 1. Rennlauf wollte ich ein wenig vorsichtiger Schalten, damit das Ding auch hält. Dank wenigen Gangwechseln und teilweise Schikanen, welche ich normalerweise im 3. Gang fahre, nun im 4. Gang gefahren bin, konnten wir doch noch eine Zeit von 3:09,07 fahren. Somit hatten wir einen gezeiteten Rennlauf, dass Gestänge hielt und ich wollte im 2. Rennlauf voll angreifen. Jedoch fiel ich auch in diesem Lauf wieder aus. Genau an der selben Stelle musste ich den Renner neben der Strecke abstellen. Nun ist das Schaltgestänge endgültig hin. Wir wurden glücklicherweise ins Parc Fermé gezogen (ein riesen Dank der S&R Staffel) , damit wir gewertet werden und wir die Punkte gut brauchen können. Am Ende des Tages lag somit leider nur der 4. Rang in unserer Klasse drin und der Preis für die schnellste Frau.🏁

Das neue Schaltgestänge ist bereits auf dem Weg zu uns. Bis Hemberg sind wir dann bereit für das erste Bergrennen dieses Jahr. Wir freuen uns😍

19. Mai 2019

Rennbericht – Slalom de Bière (CH)

Reifenpoker am Slalom de Bière

Und nein, es war kein Bierslalom. Auch wenn der Name dies vermuten lässt😂 Trotzdem könnte man meinen, dass das Wetter ein wenig zu viel Bier hatte. Wirklich entscheiden konnte es sich nie.

Zum ersten Trainingslauf waren die Wetterbedingungen ganz ok. So hatten wir also die Trainingsslicks aufgezogen. Mit dem guten Gefühl, dass ich die Strecke die ganze Woche intensiv gelernt habe ging es also an den Start. Leider machte uns Petrus einen dicken Strich durch die Rechnung. Pünktlich zum Start von den Fahrzeugen Interswiss über 2000ccm setzte der Regen ein. Anfangs sah es nicht schlimm aus. Als ich jedoch an die Startlinie rollte, sah ich erst das Ausmass. Die Strecke war zimlich nass und ich stand selbstverständlich mit den Slicks am Start. Also machten wir einen etwas schnelleren Besichtigungslauf mit Schwerpunkt auf die Ideallinie. Dies spiegelte sich auch in der Zeit wieder: 3:10,92

Zum 2. Training war es dann immernoch feucht. Also entschieden wir uns für die Intermediats. Bis wir jedoch am Start waren, war die Strecke trocken. Wieder einmal standen wir, wie viele andere auch, mit den falschen Reifen am Start. Nach einem verpatzten Start und einem eher verschlafenen Lauf waren wir immernoch bei einer eher bescheidenen Zeit vom 3:06,14. Dieses Mal wollte ich bereits beim 1. Rennlauf angreifen. Petrus meinte es doch noch gut mit uns schenkte uns noch ein paar versöhnliche Sonnenstrahlen. Endlich mit den richtigen Reifen am Start, konnte ich zeigen, dass wir auch richtig schnell Starten können. Auch der Rest vom Lauf war gut. Immer wieder musste ich mir selbst sagen, dass ich schneller sein muss. Und 🤯Bääm🤯 2:51,55.🏁

Wie geil ist das denn!? Der Lauf war sauber ohne Torfehler. Nach der Analyse des Onboards wusste ich, dass da noch Luft ist. Später Bremsen, früher Gas geben.
Auch beim 2. Lauf passte der Start super. Wieder redete ich mit mir selbst und sagte mir immer wieder, dass ich später Bremsen muss. So konnte ich mich endlich an die Grenzen rantasten, teilweise habe ich ein wenig übertrieben und die Linie war dann nicht ganz so schön. Und doch konnten wir uns wieder um 1 Sekunde verbesser: 2:50,54. Das Ziel, unter 50 zu fahren, haben wir zwar nicht ganz erreicht. Jedoch konnte ich extrem viel Vertrauen ins Auto fassen.

Am Ende des Tages konnte ich mich sogar noch auf’s Treppchen stellen. Um 6 Zehntel konnte ich die schnelle Dame im Formel-Fahrzeug schlagen.🏁

Onboard – Slalom de Bière (CH)

28. April 2019

Rennbericht – Slalom Frauenfeld (CH)

Was für ein nass-kaltes Wochenende😦 Am Samstag konnten wir, durch die super Organisation, schon früh unser Fahrerlager beziehen und somit alles zeitig einrichten. Um 8 Uhr kamen dann rund 25 Streckenfunktionäre und Fahrer, welche sich von „unseren“ zwei Köchen mit einem hammermässigen 3 Gänge-Menu verzaubern liessen.

Am Sonntag zum ersten Trainingslauf war dann Regen angesagt. Endlich konnte ich die Regenreifen mal ausprobieren. Dies endete jedoch, durch einen etwas zu spät gewählten Bremspunkt, im Feld. Dank Allrad kamen wir dort auch wieder schnell raus und mein Frontsplitter konnte sogar dem Bauern helfen, die Wiese zu mähen😂
Zum 2. Training war es zum Glück wieder trocken. Leider konnte ich nicht an die Bestzeit von 2017 anschliessen.

Im 1. Rennlauf, nach einem etwas durchgedrehten Start, blieb die Uhr dann doch noch bei 2:09,05 stehen. Somit hatte ich einen sauberen Lauf und konnte im 2. Lauf mehr riskieren. Beim 2. Rennlauf drehten dann die Räder auch weniger durch beim Start. Die neuen Reifen hatten richtig Grip und ich konnte das Messer zwischen die Zähne nehmen. Dies wurde im Ziel nach einem nicht ganz so schlechten Lauf mit einer Zeit von 2:07,20 belohnt.
Auf dem Onboard sieht man aber, das da noch viel Luft nach oben ist.

Der Wagen funktioniert nun einwandfrei und liegt super auf der Strecke. Nun muss ich mich noch daran gewöhnen, dass er einlenkt wenn ich einlenke und er auch hält und nicht über irgendeine Achse wegrutscht.

Danke an alle, welche am Samstag Abend dabei waren. Und ein riesen Dank geht an „meine“ super Köche. Ihr habt das super gemeistert und ein tolles Gericht gezaubert😍

Onboard – Slalom Frauenfeld (CH)

6. April 2019

Rennbericht – Slalom Interlaken (CH)

Was für ein Rennen in Interlaken😍

Nachdem am Donnerstag Abend der Subi das Gefühl hatte, es sei ihm zu kalt für Interlaken und wir auch nach 3 Stunden suchen den Fehler nicht fanden, brachten wir am Freitag den Wagen zur Delta Garage in Schlatt. Dominik war wie immer sehr sehr hilfsbereit und hat den Fehler schlussendlich auch gefunden. Danke, dass du uns immer mit Rat und Tat zur Seite stehst.🎉

Eigentlich setzte ich mir in Interlaken nur zum Ziel, den Wagen besser kennenzulernen, damit wir in Frauenfeld angreifen können. Nachdem ich aber schon im 1. Training merkte, dass wir in unserer Klasse konkurrenzfähig sind (es wimmelte nur von Porsche), wollte ich dies auch zeigen. Im ersten Rennlauf fuhren wir dann eine 1:49,65. Somit hatten wir einen sauberen Lauf und im 2. Rennlauf konnten wir mehr riskieren. Ziel war zuerst eine 48er Zeit. Als wir aber merkten, dass wir nicht weit weg von den schnellen Porsche in unserer Klasse waren, nahm ich das Messer zwischen die Zähne. Dies wurde mit einer Zeit von 1:47,73 belohnt. 6 Zehntel hinter dem GT3 von Büetiger und knapp 1 Sekunde hinter Comby im 934/5.

Die Arbeit im Winter hat sich richtig gelohnt😍 Am Ende des Tages durfte ich noch den Pokal für die schnellste Dame mit nach Hause nehmen.

4. Rang IS +3000ccm
44. Rang Scratch
Schnellste Dame

Danke Wisu für das super Foto😍
Nun freuen wir uns auf ein paar ruhigere Tage. Danach werden wir am 28. April in Frauenfeld wieder angreifen😍

9. Januar 2019

Abenteuer in den Dünen

NEUJAHRSRENNEN Nicht Profirennfahrerinnen wie Simona de Silvestro oder Rahel Frey haben ihren ersten Renneinsatz 2019 bereits hinter sich, sondern die Walliserin Vanessa Zenklusen. Nun raten Sie mal wo…

Nein, Vanessa Zenklusen startete nicht zur Rallye Dakar in Südamerika. Obgleich ihr dies zuzutrauen wäre. Erfahrung mit allradgetriebenen Autos hat sie: Mit ihrem Subaru Impreza Type R fährt Vanessa in der Gruppe Interswiss bei Bergrennen und Slaloms. Herausragend war ihr Klassensieg bei wechselhafter Witterung am Gurnigel 2017.

Die IS-Trophy 2018 beendete Zenklusen im elften Gesamtrang. Auch als Abteilungsleiterin für die Fahrzeugaufbereitung im Auto Zentrum West in St. Gallen ist sie mit schnellen Autos (u.a. Lotus und Maserati) bestens vertraut.

Misslungene Premiere auf Dacia Logan
Die aus Visp stammende und mittlerweile im Kanton Schaffhausen bei ihrem Schatz Sascha Schlatter (OK-Präsident Bergrennen Oberhallau) lebende Oberwalliserin will möglichst bald die Qualifikation für den Erhalt der internationalen FIA-C-Lizenz schaffen. Und das geht nur mit vorzeigbaren Resultaten bei Rundstreckenrennen mit Zulassung für national Lizenzierte.

Also startete die 24-Jährige bereits Mitte November beim Bördesprint in der norddeutschen Motorsportarena Oschersleben im Dacia Logan Cup. Leider eine vergebliche Mühe: Kurz nach Ende des Stints des zweiten Fahrers klappte die Motorhaube aus unerklärlichen Gründen auf und zerstörte die Windschutzscheibe. Der Ausfall zählt somit nicht als Resultat.

 

Riesenspass im Mitjet
Viel zum Fahren kam Vanessa dafür am 5. Januar beim Nieuwjaarsrace in Zandvoort. Auf dem bekannten Circuit in den Dünen tragen die Niederländer jeweils in den letzten und ersten Monaten eines Kalenderjahres ihre Winter Endurance Championship aus. Dazu zählt das traditionelle und mit gegen 40 Tourenwagen und GT-Fahrzeugen gut besetzte Neujahrsrennen.

Die Schweizerin startete mit Louis Henkefend und dem Teamchef Jean-Louis Capliuk auf einem Mitjet. Dabei handelt es sich um ein Silhouettenfahrzeug mit 2-Liter-Saugmotor von Renault (225 PS), sequenziellem Sadev-6-Ganggetriebe und nur 780 Kilo Gewicht.

Vanessa Zenklusen: „Das ist quasi ein Gokart für Erwachsene ohne jegliche Fahrhilfen wie ABS, ESP oder Bremskraftverstärker. Der Mitjet macht einen Riesenspass zum Fahren und das Handling ist atemberaubend.“

Wie so ein Auto tönt und fährt, zeigt die kurze Videosequenz.

Handikap beim Tanken
Das Trio gehörte zwar zu den schnellsten Teams in der Klasse. Durch das Verbot von Plastik-Schnelltankkanistern, die in der Mitjet-Serie Standard sind, verloren sie bei den Boxenstopps aber viel Zeit.

Vanessa Zenklusen: „Somit hatten unsere Konkurrenten einen enormen Vorteil. Leider lag am Ende des Rennens nur Platz 7 in der Division 3 und Platz 24 im Scratch drin. Das Potenzial des Fahrzeugs und des ganzen Teams war jedoch deutlich sichtbar. Unsere Rundenzeiten waren jeweils sieben bis zehn Sekunden schneller als die der Führenden in unserer Division.“

Fernziel W Series
Nach ihren ersten Rundstreckenrennen hat Vanessa Zenklusen Blut geleckt. Verschiedene Teams wurden in Zandvoort auf sie aufmerksam und boten einen Platz an. Nun ist sie auf Sponsorensuche. Falls sie das nötige Geld zusammenbringt, möchte sie auch am 2. März beim letzten Winterrennen in Zandvoort fahren – und mit ihren Teamkollegen den verdienten Podestplatz holen.

Vanessa Zenklusen: „Danach sind weitere Rundstreckenrennen oder gar eine ganze Saison in der NES500 geplant. Wenn nicht 2019, dann erhalte ich die Lizenz spätestens 2020 und kann mich dann für die W Series bewerben. Natürlich werde ich weiterhin mit meinem Subaru bei den Berg- und Slalomrennen am Start stehen.“

7. Oktober 2018

Rennbericht – Slalom Ambri (CH)

Was für ein geiles Wochenende in Ambri
Am Samstag Abend kamen ein Teil der Streckenposten und 2 Mitarbeiter von meinem Hauptsponsor Weytec auf ein Season-End Fondue vorbei. Es war ein toller Abend mit vielen lustigen Gesprächen und gutem Wein (oder Martini) Danke an alle, die dabei waren. Es war LEGENDÄÄÄÄR.
Am Sonntag Morgen gings dann los mit einem Besichtigungslauf und 2 Trainingsläufen. Im 1. Training erreichte ich fast die beste Zeit vom letzten Jahr mit 2:11,94. Im 2. Training erreichte ich trotz 2 Schaltfehlern noch eine 2:08,99.
Im ersten Rennlauf wollte ich dann logischerweise mehr. Mit einer Zeit von 2:11,67 lag ich von meiner Trainingsbestzeit meilenweit entfernt. Im 2. Rennlauf hiess es dann, alles oder nichts. Immerhin war es das letzte Rennen und die Winterpause lange genug Nach einem sensationellen Start, späterem Bremsen, schneller durch die Pylonen, gelang mir eine geile Zeit von 2:06,96. 4 Sekunden schneller als letztes Jahr
Wir werden von Rennen zu Rennen schneller und besser. Somit können wir zufrieden auf die Saison zurückblicken. Wir hatten bis auf den Brand in Les Rangiers keine Defekte oder ähnliches. Der Wagen lief immer super. Danke Chip-Racing GmbH für das super Mapping. Danke A&M Autotech und Motorsport GmbH und Götti Motoren für den Motor, welchen ihr mir gebaut habt. Danke CreFol 360 Werbetechnik für die Folierung.
Ein riesengrosses Dankeschön an Weytec für die Unterstützung.
Eine tolle Saison mit wertvollen Erfahrungen geht zu Ende. Danke an meine Familie, welche an einigen Rennen dabei war. Danke Schwesterherz, dass du heute das erste Mal auch dabei warst
Der grösste Dank geht an meinen Herzensmensch, Seelenverwandten und bessere Hälfte Sascha Schlatter. Dafür das du die ganze Saison dabei warst. Für deine Hilfe, deine motivierenden Worte wenns mal wieder nicht so lief wie ich es wollte. Für die ganzen Umarmungen, für den Jubel wenns mal wieder gepasst hat. Einfach das du da bist. Mit dir ist das Racing Team Zenklusen perfekt und komplett

See you next Year

1. Oktober 2018

Rennbericht – Bergslalom Eichenberg (AT)

Pokaljagd am Eichenberg

Dieses Wochenende waren wir am Bergslalom Eichenberg am Start. Erfahrungen kann man immerhin nie genug sammeln und diese Rennkilometer sind sehr wichtig.
Das Fahrzeug zeigte sich wiedermal von seiner besten Seite. Keine Zickereien oder ähnliches
Auch konnte ich durch die ganzen Läufe mich mehr und mehr an die Schaltung gewöhnen. Dies gelang mir vorallem am Sonntag super.
Am Samstag erreichten wir in der Gruppe H den 4. Schlussrang, in der Gruppe RCU den 3. Rang. Auch durfte ich den 1. Rang unter den Frauen für mich entscheiden.
Am Abend änderten wir die Fahrwerkseinstellung an der Hinterachse. In den ersten beiden Trainings fühlte sich das Auto gut an. Jedoch griff ich noch nicht voll an. Es war immerhin noch früh morgens
Ab dem ersten Rennlauf führte ich die Gruppe sowie auch das ganze Feld mit einer Zeit von 51.30 an und ich gab die Führung auch nicht mehr ab. Im 2. Rennlauf hatten wir jedoch enormes Glück, da der Wagen auf einmal kurz vor dem Ziel ausbrach und fast nicht mehr zu fangen war. Trotzdem reichte es auch dort noch für eine Zeit von 51.55. Für den dritten Rennlauf machte ich die Hinterachse wieder weicher, da ich nach wie vor keine Temperatur auf die Reifen bekam. Im Ziel leuchtete dann die Zeit von 51.17 auf. Dies bedeutete den vorzeitigen Sieg in der Gruppe RCU mit einem Vorsprung von 2.4 Sekunden.
Am Nachmittag gings dann weiter in der Gruppe H. In dieser Gruppe dachte ich erst gar nicht an einen Podestplatz, waren doch einige starke Konkurrenten am Start. Im ersten Rennlauf bestätigte sich meine Vermutung. Ich lag mit der Zeit von 52.48 auf dem 7. Zwischenrang hinter EVO, M3, 2 Delta Integrale und einem Porsche . Dies wollte ich aber nicht so auf mir sitzen lassen und griff im 2. RL an. Im Ziel leuchtete dann die Zeit von 51.09 auf. Was für eine hammer Zeit Ich rutschte auf den 3. Rang. Im 3. und 4. Rennlauf mochte ich mich jedoch nicht mehr steigern. 51.16 und 51.30 reichten jedoch, um mir den 3. Schlussrang zu sichern

Fazit vom ganzen Wochenende:
und in der Gruppe RCU
Rang und 4. Rang Gruppe H
2x in der Frauenwertung
18. Rang Scratch Samstag von 135
13. Rang Scratch Sonntag von 130

Es war einmal mehr ein super lehrreiches Wochenende mit tollen Leuten und lustigen Gesprächen.
Am Sonntag bekam ich ausserdem noch ein exklusives Fotoshooting von Austria Racing Pics Vorarlberg. Ein riesen Dankeschön an meine offizielle WC-Ente Ulrike Brodnig für die tollen Bilder Ein Bild vom Shooting seht ihr unten

Danke allen Fotografen, Streckenposten, Feuerwehr etc für euren Einsatz. Es war ein gelungenes Wochenende
Dieses Wochenende geht es bereits ans letzte Rennen vom Jahr, dem Slalom in Ambri.

23. September 2018

Rennbericht – Slalom Drognens (CH)

Sieg am Slalom Drognens

Schon bald ist die Saison vorbei, und doch konnte ich ENDLICH meinen ersten Sieg feiern
Im ersten Training war ich in der ersten Schikane nicht konsequent auf der Bremse, somit machten wir einen Ausritt zwischen alle Pylonen und dann kurz ins Feld. Wir haben ja Allrad
Nach der Reparatur vom Frontsplitter gings an den 2. Trainingslauf, den ich einfach sicher ins Ziel bringen wollte.
Dank der Hilfe von einem lieben Rennfahrerkollegen durfte ich dann erfahren, weshalb ich im ersten Streckenabschnitt nie Grip habe… naja, wir fahren jetzt mit 0.3 bar mehr Luftdruck im Kaltzustand. Dies wurde im ersten Rennlauf dann mit einer guten Zeit von 2:18,56 bestätigt.
Da ich einen sicheren Lauf hatte, konnte ich mich im 2. Rennlauf noch ein wenig mehr herantasten. Auch dort kam ich ohne Fehler mit einer Zeit von 2:17,33 ins Ziel. Wir haben zwar unsere gewünschte Zeit von 2:15 nicht erreicht, können jedoch das Auto mehr oder weniger Ganz mit nach Hause nehmen

Danke an alle, die dabei waren und mich unterstützt haben. Danke Mama, Papa und Schwester, dass ihr vorbei gekommen seid

Nächstes Wochenende gehts direkt weiter nach Eichenberg an den Bergslalom.

16. September 2018

Rennbericht – Les Paccots (CH)

Ewige Zweite, aber besser als Letzte

Am Samstag in den Trainings musste ich mich erstmals wieder an diese Strecke herantasten. Im 2015 bin ich das letzte mal dort gefahren, damals noch LOC4 mit einem deutlich schwächeren Auto Von Training zu Training konnte ich mich konstant steigern. Ziel war es, am Ende vom Wochenende 1:10 zu fahren. Diese Zeit realisierte ich bereits im ersten Rennlauf mit einer Zeit von 1:10,75 Dies bedeutete den 2. Zwischenrang mit weniger als 1 Sekunde Rückstand. Das Gefühl für die Strecke und das Auto waren super. Durch die geile Fahrwerksabstimmung hab ich ein leichtes Mitlenken der Hinterachse, genau so wie es mir am Besten gefällt
Im 2. Rennlauf passte alles. Ich hatte zwar noch nicht überall den Mut, voll auf dem Gas zu bleiben, jedoch konnte ich mit Zug die Strecke auf einer tollen Linie bewältigen. Die Zeit von 1:09,44 bestätigte den für mich tollen Lauf. Immernoch 2. Zwischenrang. Im zweiten Lauf hatte ich aber nur noch 0,1 Sekunde Rückstand auf den deutlich leistungsstärkeren Audi. Die Freude war somit gross und ich nahm mir viel vor für den 3. Rennlauf, wahrscheinlich etwas zu viel. Ich setzte mich zu viel unter Druck, wollte ich doch unter 1:09 fahren. Der Start passte, die Linkskurve nach dem Start auch. Im Rechtsbogen wollte ich dann etwas zu viel und das Auto kam zu weit nach Links. Ich verlor wertvolle Meter. Der Rest passte dann mehr oder weniger. Trotzdem hats nur für 1:10,62 gereicht. Auch beim Titel um die schnellste Frau musste ich mich knapp geschlagen geben. In der Addition der 2 besten Läufe war ich 0.8 Sekunde langsamer als die Mitstreiterin im Formeli. Eigentlich ein gutes Resultat wenn man bedenkt, dass ich sicher 300kg schwerer bin also nicht ich, sondern das Auto

Die Strecke in Les Paccots gefällt mir sehr gut, kann man doch 8 mal fahren und sich an die Grenzen des Autos und der Strecke rantasten. Das Auto fühlt sich mittlerweile super an. Wir werden immer mehr zum Team und ich arbeite nicht mehr gegen das Auto sondern mit ihm.

Danke an die ganze Organisation vom Bergrennen Les Paccots. Ihr macht einen super Job, die Abläufe sind super schnell und man merkt, das ihr ein gutes Team seid.
Nächstes Wochenende gehts noch an den Slalom Romont. Dort greifen wir an. Ein Sieg in dieser Saison wäre toll

15. September 2018

Rennbericht – Bergrennen Gurnigel (CH)

Jeder Mensch setzt sich Ziele in seinem Leben. Manche wollen im Job erfolgreich sein, andere wollen eine Familie gründen oder ein Haus bauen.

Mein Ziel war es, einmal im Leben mit den Besten des Schweizer Rennsports auf dem Podest zu stehen.

Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum

Jetzt fokussieren wir uns aufs letzte Bergrennen in dieser Saison. Die nächsten Wochen werden hart. Nach Les Paccots folgt der Slalom Romont, gefolgt vom Bergslalom Eichenberg und als krönenden Abschluss noch der Slalom Ambri

WAS FÜR EIN WOCHENENDE!!!!!
Am Sonntag morgen konnte ich nicht an der Zeit anschliessen vom besten Trainingslauf am Samstag. Durch die vielen Unterbrüche sank die Konzentration und die Asphalttemperatur war noch zu kühl. Somit legte ich den Fokus auf den 2. Rennlauf.
AND WE DID IT!!!! Nachdem der erste Wald super passte, griff ich an. Und man glaubt es kaum, ich hab mich ausnahmsweise mal nicht verschalten Im Ziel wurde das Arschbacken zusammenkneifen mit einer fantastischen Zeit von
*Trommelwirbel*
2:09,10 belohnt. WAS FÜR EIN GEEEEEEEILES GEFÜHL!!!!! Ich glaub es immernoch kaum. 4 Sekunden schneller als letztes Jahr im besten Lauf. Es reichte im 2. Rennlauf zwar, meinen direkten Mitstreiter mit dem Audi zu schlagen (dies zum ersten Mal in dieser Saison), in der Addition musste ich mich jedoch knapp geschlagen geben. Durch die Disqualifikation von Gérard im Ford Escort rutschte ich auf den 2. Platz vor. Mein erster Podestplatz dieses Jahr!! Auch konnte ich den Pokal für die schnellste Frau mit nach Hause nehmen. Oben drauf gab es noch einen Geschenkkorb mit Essen (mhhhhh Essen), einen Barpreis, Tankgutscheine von BP UUUUUUUND
eine Uhr von Tangin.
DANKE DANKE DANKE an den Verein Bergrennen Gurnigel für das, was ihr auf die Beine gestellt habt.
Danke an alle fürs mitfiebern, mitjubeln und für die ganzen Gratulationen.
Danke an die Streckenfunktionäre, welche von Früh bis Spät für unsere Sicherheit an der Strecke stehen und einen tollen Job machen.

Der grösste Dank an dieser Stelle geht an meine bessere Hälfte. Danke Sascha, dass du immer an mich geglaubt hast. Das du immer an meiner Seite stehst. Einfach das du da bist

Nächstes Wochenende gehts ans letzte Bergrennen nach Les Paccots.
Onboard folgt noch

26. August 2018

Rennbericht – Bergrennen Oberhallau (CH)

Bergrennen Oberhallau – Was für ein Rennen

Am Freitag nach der Papierabnahme gings ab auf die Strecke. Ich durfte von einem sehr erfahrenen Piloten die richtige Streckenbesichtigung lernen. Ich bekam erstmals ein gutes Gefühl für diese Strecke.

Am Trainingssamstag bin ich dann mal so richtig erschrocken. Dat Ding geht ja mal ab Also hat der Brand in Les Rangiers auch etwas Gutes…
Abends schraubten wir das Fahrwerk wieder auf die letztjährigen Einstellungen. Und siehe da, das Gefühl für den Wagen war wieder Top. Im ersten Lauf hatte ich eine Laufwiederholung, da der Fahrer vor mir einen Dreher hatte. Somit waren die Reifen auch schon vorgewärmt. Dies zeigte sich im Ziel mit 1:33,00. Im zweiten Lauf hatte ich einige Schaltfehler, womit die Zeit auch wenig erstaunlich bei 1:34,50 stehen blieb. Im letzten und alles entscheidenden Lauf gab ich dann mein Bestes. Alles klappte, bis auf einen kleinen Schaltfehler. Die Reifentemperatur war optimal, welche sich mit genialem Grip erkennbar zeigte. Die Zeit blieb stehen bei 1:32,24. WAS FÜR EIN GEFÜHL
In meiner Klasse reichte es somit für Rang 2.
Überglücklich kann ich somit mein bestes Rennergebnis von dieser Saison verzeichnen.

Danke allen für die tollen Benzingespräche, die Gratulationen und natürlich gratuliere ich allen Fahrern für die guten Ergebnisse.

Bis bald am Bergrennen Gurnigel

20. August 2018

Rennbericht – Les Rangiers (CH)

Eigentlich ein Rennwochenende zum vergessen. Und trotzdem hat es mir wiedermal gezeigt, dass wenn es hart auf hart kommt, alle zusammenhalten.

Nach dem Fahrzeugbrand im ersten Trainingslauf wollte ich zuerst aufladen und das Rennwochenende sausen lassen.
Manchmal kommt es aber anders als erwartet. Nachdem ich vom Ziel hinaufgezogen wurde, schauten sich einige Fahrer den Schaden an. Erstmal gar nicht so schlimm. Unten angekommen, mussten wir zuerst alles waschen. Nach mehr als 2h waschen war alles wieder sauber und der Schaden konnte begutachtet werden. Einzig der Wasserschlauch oberhalb der Brandstelle war nicht mehr zu gebrauchen. Alles andere funktionierte noch. Pierre Schaffo konnte glücklicherweise einen Schlauch auftreiben. VIELEN VIELEN DANK!!! Nachdem alles zusammengebaut war, konnte der Wagen zum ersten Mal wieder gestartet werden. Und er lief! Somit stand den Rennläufen am Sonntag, welche ich Dank Juryentscheid bestreiten durfte, nichts mehr im Weg.
Am Sonntag morgen war ich saumässig nervös. So stark wie noch nie. Die ganze Fahrt über kontrollierte ich die Temperatur und die anderen Motordaten und zwischendurch schaute ich in den Rückspiegel, ob ich wieder eine Rauchfahne nachzog. Alles war ok, die Zeit im Ziel war somit auch wenig enttäuschend, da ich nur einen Funktionstest machte. Einzig, das ich keine Leistung habe und die Servopumpe sich komisch anhört. Im 2. Rennlauf konnte ich dann wie gewohnt starten, es passte mehrheitlich alles. Das ich nur 1 Trainingslauf hatte, macht sich natürlich trotzdem bemerkbar. Mit einer Zeit von 2:30.31 war ich mehr oder weniger zufrieden. Immerhin war dies ja mein 3. „Trainingslauf“.

Nun heisst es, wie jedes Jahr nach Les Rangiers, wiedermal reparieren. Dann steht dem Start am Bergrennen Oberhallau nichts mehr im Weg.
Wir freuen uns drauf, bei diesem tollen Rennen wieder dabei sein zu können